Seelsorge im Wohn- u Pflegeheim Vorderes Stubaital

„Das Leben wird reifer und reicher, je mehr man es hingibt, um anderen Leben zu geben.“

(Zit. Papst Franziskus)

Das Leben im Wohn- und Pflegeheim ist in vielen Bereichen von christlichen Werten und kirchlichen Traditionen geprägt. Diese religiöse Orientierung trägt wesentlich zur Gestaltung des Alltags bei und bietet den Bewohner*innen Halt, Vertrautheit und spirituelle Begleitung.

 

Durch die unmittelbare Nähe zur Pfarrkirche besteht eine enge Verbindung zur örtlichen Pfarrgemeinde. Die Bewohner*innen erleben das kirchliche Leben dadurch sehr bewusst mit. Das Läuten der Kirchenglocken, die Übertragung von Gottesdiensten sowie das Wahrnehmen von Hochzeiten, Begräbnissen und kirchlichen Festen im Jahreskreis vermitteln nicht nur ein Gefühl von Gemeinschaft, sondern unterstützen auch die zeitliche und situative Orientierung im Alltag.

 

Von besonderer Bedeutung sind die regelmäßig stattfindenden Gottesdienste und Heilige Messen in der hauseigenen Kapelle. Diese werden jeden Donnerstag gemeinsam mit dem zuständigen Pfarrer oder Diakon gefeiert und stellt für viele Bewohner*innen einen wichtigen spirituellen Fixpunkt in der Woche dar. Die Teilnahme an diesen Feiern vermittelt Geborgenheit und stärkt das Gefühl religiöser Zugehörigkeit.

Zum Kontakt

Das seelsorgliche Angebot im Wohn- und Pflegeheim ...

... ist vielfältig gestaltet und orientiert sich an den spirituellen Bedürfnissen der Bewohner*innen. Dazu zählen regelmäßige heilige Messen, Vespern und Wortgottesdienste ebenso wie die Feier kirchlicher Feste im Jahreskreis. Diese Rituale schaffen Vertrautheit und geben dem Alltag Struktur.

Darüber hinaus werden persönliche religiöse Bedürfnisse durch Angebote wie Krankensalbung, Beichtgespräche oder persönliche Gespräche mit dem Pfarrer berücksichtigt. Diese Formen der Begleitung bieten insbesondere in belastenden Lebenssituationen Trost, Unterstützung und seelischen Beistand.

 

Auch in der letzten Lebensphase spielt die spirituelle Begleitung eine wichtige Rolle. Beim Versterben eines Menschen werden im Haus bewusst Trauerrituale gestaltet, die Raum für Abschied, Würde und gemeinsames Gedenken schaffen. Dadurch wird sowohl den Bewohner*innen als auch den Angehörigen ein wertschätzender Rahmen in einer sensiblen Lebensphase geboten.

 

Die religiösen und seelsorglichen Angebote leisten somit einen wichtigen Beitrag zum ganzheitlichen Betreuungskonzept des Hauses. Sie stärken das Gemeinschaftsgefühl, vermitteln Orientierung und begleiten die Bewohner*innen in allen Lebensphasen auf einer spirituellen Ebene.